Mitgliederversammlung 2019 Hospizverein Werdenfels e.V.

Die Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes findet statt am Donnerstag, 21. Februar um 19.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen, Dompfaffstraße 1, Dachgeschoß.

Einladungen sind an alle Mitglieder ergangen.

Spendenaktion Garmisch-Partenkirchner Tagblatt im Dezember 2018

Wir sagen dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, der Bürgerstiftung Mehrwert und natürlich

allen Spenderinnen und Spendern

Herzlichen Dank

für den überwältigenden Erfolg der Weihnachtsaktion und die Unterstützung unserer Hospizarbeit!

Im Folgenden ein Auszug aus dem Tagblatt-Artikel am 20. Dezember 2018:

 

Im Dauereinsatz

Wie der Hospizverein sein besonderes Hilfsangebot organisiert

Wir sind 24 Stunden erreichbar. Eine von uns hat immer Rufbereitschaft“, sagt Koordinatorin und Palliativfachkraft Christine Saller. „Wir“, das sind Silvia Hübner, Luzia Schicker, Helga Schraml und Christine Saller – die „hauptamtliche Einsatzleitung“ des Hospizvereins Werdenfels. Die Frauen und die ehrenamtlichen Hospizbegleiter bieten Hilfe an für schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Lebensphase sowie für deren Angehörige und Freunde. Sei es zu Hause, im Krankenhaus oder im Alten- und Pflegeheim. Ein kostenloses Angebot, das allen Menschen zur Verfügung steht. Nimmt jemand telefonisch Kontakt mit dem Hospizverein auf, erfolgt meist ein Besuch durch die Einsatzleiterin Saller oder von einer der anderen drei Koordinatorinnen aus dem Team. Zunächst wird besprochen, „welche Wünsche und Bedürfnisse im Vordergrund stehen“, sagt Saller. „Welches ist die bestmögliche Unterstützung?“ Wird um eine Begleitung gebeten, vermittelt die Einsatzleitung einen Hospizbegleiter. Die Häufigkeit der Besuche wird gemeinsam abgestimmt.
Die ehrenamtlichen Kräfte übernehmen keine Pflege- oder Hausarbeiten. „Wir entlasten und bringen uns so ein, wie es gebraucht wird“, erklärt Schraml, die seit 19 Jahren im Hospizverein engagiert ist.
Die hauptamtlichen Koordinationskräfte unterstützen und begleiten die Arbeit der Ehrenamtlichen und stehen immer als Ansprechpartner zu Verfügung. Regelmäßig findet ein Erfahrungsaustausch mit der Einsatzleitung statt. „Wir haben einen guten Kontakt untereinander“, sagt Saller. Neben dem Austausch per Telefon wird jeden Donnerstagnachmittag eine offene Sprechstunde angeboten. Dabei wird über die Begleitung, die häusliche Betreuung eines Familienangehörigen und die Palliativversorgung informiert.
Die Beratung ist kostenfrei; eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Ein weiterer Aspekt ist es, Menschen für die aktive Mitarbeit als Hospizbegleiter zu gewinnen. Dazu bietet der Verein eine Schulung an. Interessierte müssen ein Orientierungs und Aufbauseminar besuchen, das von der Einsatzleitung begleitet wird. Um in der Gesellschaft „eine bewusstere Haltung zu Tod und Sterben“ zu erreichen, wird der Umgang mit Sterben und Trauer regelmäßig in der Öffentlichkeit thematisiert.

Wer helfen möchte,

das ehrenamtliche Engagement des Hospizvereins Werdenfels im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu unterstützen und damit schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen zu helfen, kann seine Spende – unter dem Stichwort Weihnachtsaktion 2018 – auf eines der Konten der landkreisweit aktiven Bürgerstiftung Mehrwert überweisen. Die Stiftung unterstützt das Garmisch-Partenkirchner/Murnauer Tagblatt wieder bei seiner Spendenaktion:

IBAN DE647039 0000 0200 078190 bei der VR-Bank Werdenfels (BIC: GENODEF1GAP) oder
IBAN DE24 7035 0000 0011 1451 41 bei der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen (BIC: BYLADEM1GAP).

Alle Spenden sind zweckgebunden für unsere Aktion. Der Durchschlag des Überweisungsträgers wird bis zu 200 Euro vom Finanzamt als Zuwendungsbestätigung anerkannt. Für Spenden über 200 Euro stellt die Bürgerstiftung Mehrwert eine Spendenquittung aus.
Geben Sie dazu unbedingt Ihre vollständige Adresse bei Ihrer Überweisung an. Die Spender sollen in unserer Zeitung genannt werden.
Wer das nicht möchte, möge auf seiner Überweisung bitte „kV“ für „keine Veröffentlichung“ vermerken.

Die Konten sind bis Ende Januar 2019 geöffnet.
Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!

Pate der Aktion

Frederik Mayet (Oberammergau)
Die Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen ist eine sehr schmerzvolle Erfahrung für jeden von uns. Jeder, der schon mal Sterbende in ihren letzen Lebensstunden begleitet hat, weiß, wie sehr sich die Lebensinhalte verschieben und der gewohnte Alltag aus den Fugen gerät. Es ist wunderbar, dass sich der Hospizverein für ein Sterben in Würde einsetzt und Angehörigen in dieser schwierigen Situation eine Unterstützung anbietet.

 

Engagieren sich mit Herzblut für den Hospizverein: die Koordinatorinnen (v.l.) Christine Saller, Helga Schraml und Luzia Schicker.

Garmisch-Partenkirchener Tagblatt vom 20.12.18, Foto: Thomas Sehr

Wir danken für die Einwilligung zur Veröffentlichung!

Benefizveranstaltung

20 Jahre Hospizverein Werdenfels

Unser Vereinsjubiläum feiern wir am Donnerstag, 15. November 2018 um 19.30 Uhr

mit einer literarisch-musikalischen Veranstaltung in Garmisch-Partenkirchen im Olympiasaal am Richard-Strauss Platz:

"Sterbelieder fürs Leben"

Schöne und tröstliche Gedichte und Sterbelieder von Rilke, Heine, Trakl, Eichendorff, Bergengruen, Brentano, Hesse, Maiwald, Gernhardt und Brustmann

Gelesen von Marianne Sägebrecht, vertont und gesungen von Josef Brustmann, Saxophon und Klarinette Andy Arnold

Bei allem, was aus Träumen, Fantasien und "anderen Welten" zu uns herüberwinkt, scheint der Tod nur für die Zurückbleibenden etwas Schlimmes zu sein. Für die, die den Verlust im Herzen spüren, bedarf es des Trostes der Dichter und Sänger.

Ein wunderbarer Abend fürs Leben!

Karten im Vorverkauf (15 Euro) sind in Garmisch-Partenkirchen erhältlich beim Kreisbotenverlag, Olympiastraße und bei der Buchhandlung Gräfe und Unzer, Bahnhofstraße

Wichtige Lücke in der Versorgung sterbender Menschen geschlossen

Seit dem Jahreswechsel 2017 / 2018 gibt es auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen das Angebot der „Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung“ (SAPV): Schwer kranke und sterbende Menschen können von nun an auch dann in ihrem häuslichen oder familiären Umfeld betreut werden, wenn sie z.B. unter starken Schmerzen, Angstzuständen, Übelkeit oder Atemnot leiden. Die SAPV wird vom Hausarzt verordnet, den Versicherten entstehen keine zusätzlichen Kosten. Bei SAPV kommt ein Team von speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften nach Hause oder in das Alten- und Pflegeheim und unterstützt die Betroffenen und ihre Angehörigen mit Rat und Tat, z.B. durch die Gabe von Schmerzmedikamenten oder spezielle Lagerungstechniken. Träger dieses Angebotes ist die gemeinnützige  OPAL GmbH (Oberland Hospiz- und Palliativversorgung), die bereits in den Landkreisen Bad Tölz / Wolfratshausen und Miesbach tätig ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sapv-im-oberland.de. Da unser Hospizverein OPAL-Mitgesellschafter wurde haben wir eine enge Verbindung. Unsere ehrenamtlichen Hospizhelferinnen werden auch weiterhin in die Begleitung vieler Betroffener eingebunden sein, wir sind sehr zuversichtlich, dass alle Beteiligten die Stärken des Anderen zu schätzen wissen und wir gut zusammenarbeiten werden. Falls in Ihrem Umfeld jemand SAPV benötigen könnte sind wir dankbar wenn Sie die Brücke schlagen und an unsere Einsatzleiterinnen verweisen, die auch in Zukunft jederzeit für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen.

Mitgliederversammlung 2018

455 Mitglieder waren am 20. Februar zur jährlichen Mitgliederversammlung des Hospizvereins eingeladen. Der 1. Vorsitzende Bernhard Fauser und die Koordinatorin Christine Saller berichteten vom vergangenen Jahr. 182 Rat und Hilfe suchende schwer kranke oder sterbende Menschen wandten sich direkt oder über ihre Angehörigen an die Einsatzleitung. 108 Menschen und deren Familien  wurden von derzeit 36 HospizhelferInnenzu Hause, im Klinikum oder im Pflegeheim unterstützt. Um die Anfragen auch zukünftig gut bewältigen zu können, hat gerade ein neuer Ausbildungskurs begonnen.

Neben den Begleitungen bietet der Verein Angebote für Trauernde und Beratungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht durch speziell ausgebildete Hospizhelferinnen an. Zudem gibt es seit Herbst 2017 eine offene Sprechstunde der Einsatzleiterinnen, jeweils donnerstags von 14.30 – 18.00 Uhr im Hospizbüro. Jeder kann sich hier unangemeldet und unentgeltlich bei Fragen zur Hospiz- und Palliativversorgung beraten lassen. Die jährliche Gedenkfeier für die von uns begleiteten und verstorbenen Menschen, die verpflichtende Jahresfortbildung im Kloster Bernried, die übers Jahr verteilten vier Einzelfortbildungen und die monatlichen Supervisionen sind weitere wichtige Aufgaben des Hospizvereins.

Am Donnerstag, 15. November feiert der Hospizverein sein 20jähriges Jubiläum. Im Olympiasaal in Garmisch-Partenkirchen werden Marianne Sägebrecht und Josef Brustmann „Sterbelieder fürs Leben“ vortragen.
Seit Jahresbeginn gibt es auch in unserem Landkreis den SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung). Menschen, die in der letzten Lebensphase eine komplexe schwierige Symptomatik haben, aber dennoch zu Hause oder im Pflegeheim bleiben möchten, haben auf diese Unterstützung seit 2007 einen Rechtsanspruch.Getragen wird dieser Dienst von Opal, einer gemeinnützigen GmbH, in der der Hospizverein nun einer von sechs Gesellschaftern ist. Der Palliativmediziner Dr. Beer, der mit drei Pflegekräften für diese Aufgabe von Opal eingestellt wurde, berichtete von den ersten 6 Arbeitswochen.

Anschließend informierte der Schatzmeister Michael Varney über die solide finanzielle Situation des Vereins, die nicht zuletzt durch großzügige Spenden ermöglicht wird. Die Vorstandsmitglieder dankten allen im Hospizverein aktiven Mitgliedern sehr herzlich. Durch den Wechsel von Bernhard Fauser als Geschäftsführer zu Opal wurde die Neuwahl des 1.Vorsitzenden bis zur turnusmäßigen Vorstandswahl 2019 notwendig. Der einzige Kandidat, Dr. Johann N. Meierhofer, wurde nach seiner Vorstellung einstimmig in das Amt berufen. Nachdem die Versammlung beendet war, verabschiedete der Hospizverein den scheidenden 1.Vorsitzenden. Im Namen der HospizhelferInnen überreichten Laura Bruckmeier, Regine Kolb und ChristianeWojciak würzige Kräuter. Sie sollen Symbol sein für die Würze, die er mit seiner Arbeit und seinem Wesen in den Hospizverein eingebracht hat, sind aber auch geeignet zum Nachwürzen, wenn es in seinem neuen Arbeitsumfeld mal nicht so nach seinem Geschmack ist. Der Hospiz–Dreigesang (Gaby Daisenberger, Regine Kolb und Traudi Sontheim) unterstrich die Wünsche für die Zukunft musikalisch. Christine Saller gab mit ihren dankenden Abschiedsworten einen Rückblick über Bernhard Fausers vielfältiges Engagement, seine Zugewandtheit und Herzlichkeit in den vergangenen fünf Jahren als Vereinsvorsitzender.

Benefizkonzert des Rotary-Club Garmisch-Partenkirchen

Zu unserer Freude widmete der Rotary-Club Garmisch-Partenkirchen den Erlös seines jährlichen Benefizkonzertes mit dem Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr unserem Hospizverein. Die Besucherinnen und Besucher des gut gefüllten Festsaals Werdenfels im Kongresshaus der Marktgemeinde erlebten eine mitreißende Mischung virtuos vorgetragener Musikstücke und eine berührende Gesangseinlage. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung und die wohlklingende Wertschätzung unserer Arbeit!

Benefizkonzert des Gebirgsmusikkorps

Ein voller Erfolg war das von der Reservistenkameradschaft veranstaltete Benefizkonzert des Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr in Bad Kohlgrub. Der Hospizverein Werdenfels gehörte zu den drei sozialen Organisationen, die zu gleichen Teilen vom Reinerlös des gut besuchten Konzerts profitieren durften. Wir sagen allen Organisatoren, fleißigen Helfern und den Musikerinnen und Musikern des Gebirgsmusikkorps herzlichen Dank!

Wohlbefinden durch Bewegung – Spenden an Hospizverein

Zur adventlichen Feier hatte Inhaber Kai Zimmer seine bewegungsbegeisterten Kundinnen und Kunden in die Räume das Pilates-Studio in Partenkirchen geladen. Bei kulinarischen und musikalischen Genüssen war Gelegenheit zu anregenden Gesprächen und gemütlichem Beisammensein. Für einen wohltätigen Zweck wurden Lose verkauft. Im Gegenzug  erhielt  jeder Geber eines der  zahlreichen, bunt verpackten Wichtelpäckchen, die alle zusammengetragen hatten. Reich beschenkt wurde der Hospizverein Werdenfels e.V.. Am Ende des Abends konnten Kai Zimmer und sein Team stolze 650 € an die Koordinatorin Christine Saller übergeben. Sie hatte zu Beginn einen kurzen Einblick in die Aufgaben des ambulanten Hospizdienstes gegeben.

Neuer Ausbildungskurs ab Februar 2018

Alle zwei Jahre bieten wir einen Ausbildungskurs zur Hospizhelferin und zum Hospizhelfer an, im Februar 2018 ist es wieder so weit. Das Orientierungsseminar im Saal des Caritaszentrums in der Dompfaffstraße 1 in Garmisch-Partenkirchen umfasst 6 Abende, das folgende Aufbauseminar 12 Abende und Praktikumseinsätze. Unter der Rubrik „Ausbildung“ auf dieser Homepage erfahren Sie näheres zu den Inhalten, den Voraussetzungen und zu der Zielsetzung der Ausbildung. Wir freuen uns sehr auf die neue Ausbildungsgruppe, die von früheren Teilnehmerinnen stets als sehr interessant und bereichernd erlebt wurde. Falls Sie Interesse haben erhalten Sie weitere Informationen unter 0175 / 567 4646 oder in unserer Offenen Sprechstunde donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr in unserem Büro in der Dompfaffstraße 1 in Garmisch-Partenkirchen.